Es gibt für Baden-Würtemberg (irgendwo muss man anfangen) ein Verzeichnis mit den Schulen. Da ich es nicht alleine schaffe, die E-Mail Adressen da rauszukopieren, brauche ich eure Hilfe. Und das irgendwie sinnvoll aufgeteilt.
Das Verzeichnis ist hier:
schickt mir bitte eine E-Mail, welchen Bereich ihr machen würdet. Ihr könnte es auch mit Bekannten aufteilen. Dann stelle ich den Bereich, der schon vergeben ist, hier rein. Also, vergeben sind bereits:
Grundschulen
Das Ziel ist, eine E-Mail an alle Schulen zu schicken und auf die Aktion aufmerksam zu machen. Wir müssen es hinkriegen, dass es eine bundesweite Aufklärungsarbeit gibt – dazu zählen auch Ideen und Materialien, wie man mit Menschen umgeht, die abseits stehen, die möglicherweise unglücklich und sich selbst überlassen sind.
Bundesland für Bundesland arbeiten wir uns durch die Schulverzeichnisse.
Plan: das Verhindert-Amoklauf Flugblatt wird ausgedruckt und vervielfältigt und heute in der Nacht von Susann und mir in unserem Viertel an die Eingangstüren geklebt. Wir filmen es als Beweis und als Motivation für andere, die entsetzt sind.
Im Übrigen freue ich mich über Beiträge auf diesem Blog – egal was, wenn es der Verbreitung des Themas dient sowie Augen und Bewusstsein öffnet.
Das ist ein Zitat aus dem Artikel über den Amoklauf in Alabama, der einen Tag vor dem Amoklauf in Winnenden stattfand. Es scheint, als gäbe es ein wiederkehrendes Muster. Die Menschen, die einen großen Racheakt geplant haben, waren meist im Hintergrund. Keine Klassenclowns oder Kollegen, die immer Witze reißen. Es sind vielleicht Menschen, die nie besondere Aufmerksamkeit bekommen – und das ist das Problem.
Es ist einfach nicht mehr egal, weil es dein Leben genauso betrifft wie meins. Und wenn jemand ausgerastet ist, dann ist es zu spät. Dann haben andere ihr Leben für einen sinnlosen Racheakt verloren.
Du kennst sicher Momente in deinem Leben, in denen du an allem zweifelst, in denen du Angst hast, deprimiert bist, dich unzufrieden und unglücklich oder leer fühlst.
Jeder hat diese Momente – aber nur sehr wenige sprechen darüber. Nur wenige verstehen, dass es zum Leben dazugehört und normal ist – weil es nunmal so durchwachsen ist. Das Leben.
Die meisten Menschen scheinen sich selbst helfen zu können und diese unangenehmen Zeiten zu überstehen. Aber eben nicht alle.
Was du damit zu tun hast? Du bist ein Mensch, du kannst beobachten und du weißt, wann jemand Hilfe braucht – auch wenn er nicht danach fragt. Wenn dieser jemand zu deinem Umfeld gehört, dann kannst du auf ihn wirken.
Sei nicht ignorant, weil du Angst vor Verantwortung hast: denn was du gibst, kommt immer zurück. Das Gute und das Schlechte. Geh auf andere zu und sammle Pluspunkte für dein Ego.